Woraus sind Knochen?
Unsere Knochen sind alles andere als starre, kalkhaltige Gebilde. Sie bestehen aus lebendem, durchblutetem Gewebe. Damit der Knochen den täglichen Belastungen standhalten kann, befindet er sich in einem ständigen Umbau. Gealtertes Knochengewebe wird abgebaut und durch neu gebildetes ersetzt. Zellen, die den Knochen aufbauen, nennt man Osteoblasten. Zellen, die den Knochen abbauen, nennt man Osteoklasten.
Beim gesunden Knochen arbeiten Osteoblasten und Osteoklasten Hand in Hand und beeinflussen sich gegenseitig. Es wird gleich viel Knochensubstanz gebildet wie abgebaut wird.
Im Krankheitsfall, z. B. bei der Osteoporose, ist dieses Gleichgewicht gestört. Durch die Osteoklasten wird mehr Knochensubstanz abgebaut als durch die Osteoblasten wieder aufgebaut werden kann. Es kommt zu einer Verminderung der Knochendichte und einem Verlust an Knochenstruktur mit der Folge eines erhöhten Knochenbruchrisikos.
Das für die Knochenstabilität wichtige Kalzium wird in die neu gebildete Knochensubstanz eingelagert und sorgt für feste, mechanisch belastbare Knochen.


