Wie wird Osteoporose diagnostiziert?

Ihr Arzt kann durch Fragen zu Ihrem persönlichen Gesundheitszustand und gezielte Untersuchungen eine Osteoporose feststellen und den Schweregrad der Erkrankung bestimmen.

Wie bei vielen Krankheiten ist ein frühzeitiges Erkennen der Osteoporose wichtig, um die Auswirkungen der Osteoporose möglichst gering zu halten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Osteoporose zu diagnostizieren.

Wann sollte eine Röntgenuntersuchung gemacht werden?

Wann sollte eine Knochendichtemessung gemacht werden?
Wann sollte eine Computertomographie gemacht werden?
Wann sollte eine Ultraschallmessung gemacht werden?
Welche Stadien der Osteoporose gibt es?

Wann sollte eine Röntgenuntersuchung gemacht werden?

Mit einer Röntgenuntersuchung wird eine Osteoporose nur erkannt, wenn die Knochenmasse bereits um 30 - 40 Prozent vermindert ist, oder sogar schon Brüche aufgetreten sind. Zur Früherkennung ist eine Röntgenaufnahme daher nicht geeignet. Besteht der Verdacht eines Knochenbruchs, ist zur Abklärung eine Röntgenuntersuchung natürlich sinnvoll. Eine auf dem Röntgenbild erkennbare Fraktur ist ein Alarmzeichen, eine mögliche Osteoporose baldmöglichst behandeln zu lassen.

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Wann sollte eine Knochendichtemessung gemacht werden?

Die Bestimmung der Knochendichte (Osteodensitometrie) ist eine der sichersten und gezieltesten Untersuchungen zur Erkennung der Osteoporose. Sie hilft dem Arzt bei der Risikoeinschätzung und der Absicherung seiner Diagnose. Die Messung gibt Einblick in den Mineralsalzgehalt der Knochen. Das Standardverfahren zur Bestimmung heißt DXA (Dual X-Ray Absorptiometrie). Dabei werden Röntgenstrahlen in geringer Dosierung eingesetzt. Diese Strahlen durchdringen, abhängig vom Mineralsalzgehalt, in unterschiedlicher Intensität den Knochen. Diese Intensität wird gemessen und mit einem Normwert verglichen. Eine vom Durchschnitt nach unten abweichende Knochendichte ist ein Risikofaktor für die Osteoporoseerkrankung.

Die Untersuchung dauert etwa 10 bis 30 Minuten und wird zumeist am Oberschenkelhals und der Lendenwirbelsäule durchgeführt. Die Krankenkassen erstatten die Knochendichtemessung nur dann, wenn ohne ersichtlichen Grund ein spontaner Knochenbruch aufgetreten ist und aufgrund der klinischen Untersuchung der Verdacht auf eine Osteoporose besteht. Wenn diese Voraussetzungen für die Kostenübernahme nicht gegeben sind, können Sie Ihren Arzt dennoch auf eine Knochendichtemessung ansprechen. Häufig wird diese als Selbstzahlerleistung angeboten und mit etwa 30 Euro berechnet.

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Wann sollte eine Computertomographie gemacht werden?

Die Computertomographie (CT) kann der Knochendichtemessung vergleichbare Ergebnisse liefern; die Strahlenbelastung für die Patienten ist jedoch etwas höher.

Bei der Computertomographie wird die Wirbelsäule schichtweise geröntgt und abgebildet, um kleinste Veränderungen der Knochenstruktur, die auf Osteoporose hinweisen, zu erkennen. Die Bilder der Wirbelkörper der Lendenwirbelsäule geben einen Hinweis auf das Osteoporose-Risiko.

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Welche Stadien der Osteoporose gibt es?

Die DXA-Methode bestimmt die Abweichung des Messwertes von der mittleren Knochendichte eines gesunden 30jährigen Menschens (T-Wert)

Osteopenie (= niedrige Knochenmasse):
Knochenmineralgehalt: T-Wert von -1.0 bis - 2.5 Standardabweichung (SD)

Osteoporose (ohne Frakturen):
Knochenmineralgehalt: T-Wert < -2.5 SD

Manifeste Osteoporose (mit Frakturen):
Knochenmineralgehalt: T-Wert < -2.5 SD und Knochenbrüche ohne auslösendes Ereignis wie z.B. Unfall oder Verletzung

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Wann sollte eine Ultraschallmessung gemacht werden?

Ein weiteres Verfahren ist die Ultraschall-Messung. Im Gegensatz zur DXA-Messung bzw. der Computertomographie ist der Patient hier keinerlei Strahlenbelastung ausgesetzt. Das Verfahren ist jedoch noch nicht so ausgreift, dass es routinemäßig eingesetzt werden sollte. Es ist für eine Abschätzung des Osteoporose-Risikos, bislang jedoch nicht zur Verlaufskontrolle, geeignet.

Die Messung kann z. B. an der Ferse oder am Handgelenk durchgeführt werden. Hier wird die qualitative Abschwächung des Ultraschallsignals durch den Knochen erfasst. Je dichter die Struktur des Knochens ist, desto schwächer wird das Signal

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